Die DHI Implantationsmethode und der Choi - Implantationsstift

de 2020-03-20 17:54:00 2020-08-05 10:38:04 DHI Haartransplantation
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DHI Haartransplantation

Von manchen wird sie als die neueste Methode der Haartransplantation angesehen, andere wiederum meinen, dass es keine erfasste Technik names DHI gibt. Außerdem gibt es den Vorwurf, dass es nur eine Marketingstrategie sei. Von einer weiteren Fraktion wird diese Methode als FUE mit Implantaten präsentiert.

Die Debatte geht immer noch weiter, aber im Endeffekt stehen diese beiden Methoden für zwei verschiedene Arten der Haartransplantation. Bei beiden werden Haarwurzeln entnommen und an der gewünschten Stelle implantiert.

Mit diesen Informationen wollen wir ein möglichst klares Verständnis für diese Prozedur und ihre Funktionsweise schaffen.

Im Gegensatz zur FUE-Methode kann bei DHI-Implantationen die Haarwurzel direkt nach der Entnahme eingesetzt werden, ohne dass zuvor Löcher für die einzusetzenden Haarwurzeln geschaffen werden müssen. Mit Hilfe des Choi-Implantationsstiftes, an dessen Spitze sowohl eine kleine Nadel als auch Platz für die Haarwurzel ist, kann die Haarwurzel direkt eingesetzt werden, ohne dass die entsprechende Stelle vorher bearbeitet werden muss. Aus diesem Grund wird diese Prozedur auch Choi-Methode genannt.
 

Sedierungsmethode

Im Bereich der Medizin zählt die Sedierung zu den essentiellen und fortschrittlichen Methoden der Anästhesie. Die Anwendung ist so sicher, dass sie selbst für Säuglinge in Frage kommt. Bei der Sedierung kommt ein analgetischer Wirkstoff zum Einsatz. Bei der Dosierung orientieren sich die Ärzte am aktuellen Körpergewicht der Patienten. Der Patient erlebt die Operation ganz bewusst mit, er wird dabei aber kaum Schmerzen verspüren. Es ist deshalb unumgänglich, dass ein Anästhesist die ganze Zeit anwesend ist.

Die Funktionsweise der DHI-Methode

Die Funktionsweise der DHI-Methode

Während der Haartransplantation wird mit dem Choi-Implantationsstift gearbeitet, welcher extra dafür entwickelt wurde, um die Haarwurzeln von der einen zur anderen Stelle transplantieren zu können. Die Haarwurzeln werden mit Hilfe der Nadel an der Spitze des Stiftes in die entsprechende Hautpartie eingepflanzt.

1. Die Nadel dringt in einem 40-45% Winkel in die gewünschte Hautpartie ein, was vom Arzt individuell reguliert werden kann.

2. Dann wird die Haarwurzel in das entstandene Loch eingebettet, indem sie vorsichtig hineingedrückt wird. Während der Prozedur wird mit zwei bis sechs Choi-Geräten mit 15-16 Nadeln gearbeitet. Das ist deshalb notwendig, da die zu benutzenden Nadelgrößen von der Größe der Haarwurzeln abhängen und diese variieren können.

Die Choi-Methode hat die gleichen Vor- und Nachteile wie die FUE-Technik.

Vorteile der DHI Methode

Durch die Verringerung der Zeit, welche die Haarwurzel außerhalb der Haut verbringt, wird sichergestellt, dass sie gesund und ohne Schäden eingesetzt werden kann.

• gute Überlebensraten der Haarwurzeln
• verringerte Blutungen im Lauf der Operation
• kleineres Trauma während der Operation, weil die Haut bei der Implantation weniger beansprucht wird
• schnellere Genesung nach der Operation. Die Patienten können innerhalb kurzer Zeit wieder in ihren Alltag zurückkehren
• die Kopfhaut muss nicht vollständig rasiert werden, wenn dies nicht erwünscht ist

Nachteile der DHI Technik

Die operierenden Ärzte müssen ein langes Training absolvieren um diese Methode zu erlernen.

• im Vergleich zu anderen Transplantationsmethoden ist diese Technik wesentlich teurer
• während der Operation ist eine besonders vorsichtige und präzise Arbeitsweise erforderlich

Die Stufen der DHI - Transplantation

Nachdem die wichtigsten Informationen über diese Technik vorgestellt wurden, wollen wir nun abschließend folgende Frage aufgreifen:

Sind alle Kandidaten für diese Haartransplantationsmethode mit dem Choi-Stift geeignet?

Nachdem Spezialisten der Kyungpook National University in Korea diese Methode entwickelt hatten, wurde der Choi-Stift als ‘Original-Werkzeug’ angesehen. Seitdem befassen sich immer mehr Spezialisten mit dieser innovativen Methode.

Verschiedene Studien beweisen allerdings, dass nicht jeder für diese Art der Haartransplantation geeignet ist. Es hat sich gezeigt, dass die Haartransplantation bei asiatischen Patienten besser funktioniert als bei Personen anderer Ethnien.

Bei der Überprüfung dieses Ergebnisses kamen Experten zu folgender Erklärung: Das Haar asiatischer Menschen ist in der Regel dick und glatt. Haarwurzeln von lockigem oder dünnem Haar lassen sich generell schwieriger transplantieren, da sie sich in den Stift und die durch die Nadeln gestochenen Löcher mit einer Grösse von 0.8-0.9 cm einfügen müssen.

Aufgrund dessen kann es zu Problemen bei der Heilung und der Verwachsung an der entsprechenden Stelle kommen, so dass die Haarwurzel nicht richtig anwachsen kann. Deswegen sind nicht alle Patienten gleichermaßen für die Choi-Stift-Transplantation geeignet.

Entgegen dieser Erkenntnisse sind einige Ärzte der Ansicht, dass bei entsprechendem Training und richtiger Benutzung des Choi-Stiftes jeder Patient, unabhängig von seinen Haareigenschaften, für diese Art der Haartransplantation in Frage kommt.

Durch die technische und operative Weiterentwicklung in den letzten Jahre wurden Haartransplantationen immer weiter verbessert. So kann man mit dem Choi-Stift mittlerweile ganz sicher ein natürlich wirkendes Resultat erzielen, vollkommen unabhängig von den jeweiligen Haareigenschaften.

In der Dr. Serkan Aygin Klinik führen wir die DHI-Haartransplantationstechnik durch, die natürliche, erfolgreiche und ästhetisch ansprechende Ergebnisse liefert. Für weitere Informationen zur DHI-Methode können Sie uns unter + 90-555-100-4040 kontaktieren.


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